Projekte


Performances  

What Popp does for Art

Videoessay (16min) | Ausstellung Le Foyer Zürich und CAN Centre d'art Neuchâtel, 2016 / Kunstmuseum Olten, 2018

Kauffrau, Personalassistentin, Berufsbildungsverantwortliche, Shopkeeper Boutique Pamela, Mitbegründerin Studio Action, Leerstandsbeauftragte a.D., Dozentin, Inselexpertin & Institutsleiterin, Prüfungsexpertin, Künstlerin & sie lädt ihr Umfeld ein über Zusammenarbeit, Kunst und Erfolg zu berichten.

 

tour guide

Performance (Tablet, Spachtel, Megafon, Badge) | Erstaufführung: Märzreise mit Eva Moline, BEP-Atelier Zürich, 2. März 2018

followme 

Wohin des Weges? Ein 'tour guide' führt enthusiastisch eine Gruppe an und soll Auserwähltes zeigen. Mit den entsprechenden Hilfsmitteln (follow me-Schild und Megafon) gibt die Person den Ton an. Entschlüsse fällt sie jedoch nicht alleine, sondern involviert die Gruppe in die Entscheidungsfindung. Was diese Prozesse für einen Einfluss haben, wird während der Tour herausgefunden.

 

Detectorist

Videoessay (12min33sek, HD1920x1080p, Farbe, Ton ohne Sprache, englische UT) | Gast-Präsentation Klöntal Triennale 2017, Kunsthaus Glarus

Eingeladen als Gast zur Klöntal Triennale ‚Part of the Moment’ sich mit dem Ort, seiner Geschichte und aktuellen Ausstrahlung auseinanderzusetzen. Daraufhin ist die Figur ‚Detectorist‘ unterwegs im Schutzanzug und mit dem Metalldetektor - eine Untersuchung und auf der Suche. Eine mythische zugleich zeitgenössische Erzählung aus dem idyllischen Klöntal, die möglicherweise aber auch an ganz anderen Orten stattfinden könnte.

 

Greeter

Performance (Pappfiguren, Badges, Ukulele) | Erstaufführung: Tag der offenen Tür, Kunsthaus Zürich, 12. März 2016

greeter 

Der 'Greeter' begrüsst die Öffentlichkeit herzlich und enthusiastisch. An Ein‐ und Ausgängen von öffentlichen und halböffentlichen Orten, stellt sie sich ‐ ob ‚life‘ und/oder auch mit Pappstellvertreterinnen ‐ dem zirkulierenden Publikum. Die Weste gespickt mit motivierenden Badges kann sie die Besuchenden mit kurzweiligen Aktionen, wie bespielweise einem Ständchen auf der Ukulele, bei guter Laune halten. Und ein 'BAM!' gibt es so oder so für alle.


Installationen

Digitale Taxidermie

Mobiltelefone mit Stromkabel auf Holz, unterschiedliche Medieninhalte (Bild/Ton/Video/Animation), Anleitung | Ausstellung Rahmenhandlung, Zürich 2017

digitaxi 

Ausgesteuerte Handys hängen zur Zierde an der Wand und zeigen was sie dennoch können - kommunizieren, abbilden, spielen, organisieren - so lange der Akku läuft und hoffentlich darüber hinaus. Und wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind, zeugt eine zusätzliche Visualisierung von ihrer bewegten Vergangenheit.


Kunst im öffentlichen Raum

Justament

Plattform für Interventionen im öffentlichen Raum, Silvia Popp und Irene Brun | justamentblog.wordpress.com, seit 2013/2016

Kurzes Aufflackern in der Öffentlichkeit, teils gut getarnt aber doch nicht wirklich dazugehörend und gerade deshalb unerlässlich. So will sich die Interventionsreihe Justament mit Arbeiten von verschiedenen KünstlerInnen im öffentlichen Raum öfters zeigen. Diese öffentlichen Interventionen werden ein paar Mal jährlich an ausgewählten Orten für einige Stunden durchgeführt.


künstlerische Forschungsprojekte

Insel Institut

Forschungsprojekt: Auftrag zu einem umfassenden Inselgutachten | inselinstitut.org, seit 2015

Das Insel Institut hat sich eine umfassende Inselexpertise auf die Fahne geschrieben. Inseln sind Sehnsuchtsorte und üben seit Jahrhunderten eine romantischverklärte Faszination aus. Inseln haben natürliche Grenzen, sind schwieriger zu erreichen und es ist gleichzeitig auch komplizierter davon wegzukommen. Ihre Abgeschiedenheit wird vielfältig und ebenso gegensätzlich genutzt - um zu fliehen, abzuschalten, ein- und abzugrenzen. Trotz dieser Merkmale sind Inseln jedoch keine in sich geschlossenen, vollkommenen Einheiten, sondern beziehen sich immer auf ein Anderes. In Isolation und Verbindung liegt die Chance für Offenheit, Vielfältigkeit und relationales Denken und Handeln. Hier setzen die Untersuchungen und Projekte des Insel Instituts an – überall, wo es gerade gebraucht wird.

 
Büro für Leerstand

Forschungsprojekt: Bildung von Leerstand (Installation mit Vortragspult, Stühlen, TV - Videoreport, Blog Büro für Leerstand) | Ausstellung F+F Schule für Kunst und Design, Zürich 2010

Das Büro für Leerstand hat den Auftrag Leerstand in Zürich zu bilden. Für dieses Forschungsprojekt führt die Leerstandsbeauftragte Experimente vor Ort aus, holt Expertisen ein und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Das Vorhaben und der Prozess werden auf dem hierfür angelegten Blog Leerstand dokumentiert. Um das Anliegen einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, geht die Leerstandsbeauftragte ferner auf Tournee. Der dort präsentierte Videoreport ‚Büro für Leerstand’ erläutert die notwendige Umsetzung dieses Projektes.