Aktuelle Projekte


Popp performt | it's work & it works | Justament | Insel Institut | Büro für Leerstand

Popp performt


Reihe von Performances in denen Popp präsent ist, sich hinterfragend Rollen aneignet indem sie Gesten, Handlungen gezielt hervorhebt, überspitzt und ihr Gegenüber damit konfrontiert bis involviert.


Detectorist


Videoessay (13min), Gastpräsentation Klöntal Triennale 2017, 11.11.2017



Unterwegs im Schutzanzug und mit dem Metalldetektor - eine Untersuchung und auf der Suche. Eine mythische zugleich zeitgenössische Erzählung aus dem idyllischen Klöntal, die möglicherweise auch an anderen Orten stattfinden könnte.




Greeter


Performance (Pappfiguren, Video, Badges), Begleitung Rundgänge | Tag der offenen Tür, Kunsthaus Zürich, 12. März 2016

Greeter-Beitrag im Artikel 'Sog der Neuen Peinlichkeit' von Daniel Hauser im Brand-New-Life Magazin für Kunstkritik, 9.2016

Der 'Greeter' begrüsst die Öffentlichkeit herzlich und enthusiastisch. An Ein- und Ausgängen von öffentlichen und halböffentlichen Orten, stellt sie sich - ob ‚life‘ und/oder auch mit Papp-Stellvertreterinnen - dem zirkulierenden Publikum. Die Weste gespickt mit motivierenden Badges kann sie die Besuchenden mit kurzweiligen Aktionen, wie bespielweise einem Ständchen auf der Ukulele, bei guter Laune halten. Und ein 'BAM!' gibt es so oder so für alle.


Greeter 'BAM'


Greeters, Foyer Kunsthaus Zürich / © Caroline Minjolle 2016


Greeter greets 'BAM', Kunsthaus Zürich / © Daniel Hauser 2016


Greeter auf Rundgang, Kunsthaus Zürich / © Caroline Minjolle 2016


Dreiecksraum Kunsthaus Zürich (Greeter/Video/Give-Away Badges) / © Antigona Hajdari 2016


Popp Experience(s)


Über den eigenen Schatten springen, sich auf das Unbekannte einlassen und dabei an Grösse gewinnen – klingt gut? Dann ist man bereit für die ausserordentliche Popp Experience(s). Um die komplette und einzigartige Erfahrung zu machen, braucht es Freiwillige, Werkzeuge/Objekte (variierend) und immer Popp!


balance board (Balanceakt im Selbsttest)
Die Balance zu verlieren ist einfach, sie zu halten stellt sich als schwieriger heraus als erwartet. Insbesondere der Kipp-Moment ist besonders nervenaufreibend.

it's work, it works


Projekte, die Arbeitsbedingungen, Arbeitsinstrumente und Wertigkeiten im Zusammenhang mit Arbeit, Menschen und ihrem Umfeld thematisieren.


digitale Taxidermie


Mobiltelefone auf Holz mit unterschiedlichen Medieninhalten | Ausstellung Rahmenhandlung, Zürich 2017 | Ausstellungsflyer mit den teilnehmenden Künstlerinnen




Ausgesteuerte Handys hängen zur Zierde an der Wand, und zeigen was sie dennoch können - kommunizieren, abbilden, spielen, organisieren - so lange der Akku läuft und hoffentlich darüber hinaus. Und wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind, zeugt eine zusätzliche Visualisierung von ihrer bewegten Vergangenheit.






What Popp does for Art - some joint ventures


Videoessay (16min) | Ausstellung Le Foyer Zürich und CAN Centre d'art Neuchâtel, 2016
| Zeitung 'to job+to study' mit allen Videoessays



Kauffrau, Personalassistentin, Berufsbildungsverantwortliche, Shopkeeper Boutique Pamela, Mitbegründerin Studio Action, Leerstandsbeauftragte a.D., Dozentin, Inselexpertin & Institutsleiterin, Prüfungsexpertin, Künstlerin & sie lädt ihr Umfeld ein über Zusammenarbeit, Kunst und Erfolg zu berichten.

Justament


Plattform für Interventionen im öffentlichen Raum, Irene Brun und Silvia Popp | justamentblog, seit 2013/2016

Kurzes Aufflackern in der Öffentlichkeit, teils gut getarnt aber doch nicht wirklich dazugehörend und gerade deshalb unerlässlich. So will sich die Interventionsreihe Justament mit Arbeiten von verschiedenen KünstlerInnen im öffentlichen Raum öfters zeigen.


Justament#4: Protest Übungen, Parkhaus Förrlibuck Zürich, 29.09.2017


Es ist wie einen Beruf erlernen, es heisst üben, üben, üben. Damit im Ernstfall die Hemmschwelle nicht zur Stolperfalle wird. Auch wird nach andauernder und zunehmender Belastung mit anschliessenden Ruhephasen das Niveau gesteigert. Und dies alles in der Öffentlichkeit, da Wert gesehen, gehört und erinnert zu werden.




Justament#3: Party Animals, Unterführung Tunnelstrasse Zürich, 10.03.2017


Seit kurzem hängen zwei schwere Metalltore im Fussgänger- und Velotunnel Ulmberg. Das Tiefbauamt der Stadt hat diese am Anfang und am Ende des 250 Meter langen Korridors angebracht. Um die informelle Partymeile nachts abzuriegeln? Partyhasen und Partytiger nehmt euch in Acht.




Justament#2: de-escalation, Josefwiese Viaduktbogen Zürich, 10.09.2016


Eskalation und De-eskalation, site-specific umgesetzt.




Justament#1: VERMISST, Bushaltestelle Bahnhof Tiefenbrunnen Zürich, 1.6.2013


Schatten vermisst, bitte zurück bringen.

Insel Institut


Auftrag zu einem gründlichen Gutachten über Inseln | Insel Institut, seit 2015


Das Forschungsinstitut übt eine umfassende Inselexpertise aus. Inseln üben seit Jahrhunderten eine romantische, ideelle, verklärte Faszination aus, welche auf eine andere, zu meinst prekärere Realität trifft. Und Inseln haben natürliche Grenzen und die Geschichte der Menschheit ist eine einzige Auseinandersetzung damit. Aber trotz ihrer Grenzen sowie Abgeschiedenheit, sind Inseln keine in sich geschlossenen Einheiten, sondern beziehen sich immer auf ein Anderes. Durch die naturgegebene Isolation ist die Inselgemeinschaft intensiver aufeinander angewiesen, es werden Veränderungen unmittelbarer wahrgenommen als in einem ressourcenreicheren Umfeld. In der Reduktion und Verbindung liegt die Chance, vorherrschende Wertesysteme in Frage zu stellen. Und das macht das vom Wasser umschlossene Land zu einem Paradigma der Offenheit, der Vielfältigkeit und des relationalen Denkens und somit zu einem eminenten Forschungsfeld des Insel Instituts.

Büro für Leerstand - On Tour


Forschungsprojekt - Installation mit Vortragspult, Stühlen und TV mit Videodokumentation 'Büro für Leerstand', Ausstellung F+F Schule für Kunst und Mediendesign, Zürich 2010 | Blog Leerstand und Essay Platzangst



Das Büro für Leerstand hat den Auftrag Leerstand in Zürich zu bilden. Für dieses Forschungsprojekt führt die Leerstandsbeauftragte Experimente vor Ort aus, holt Expertisen ein und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Das Vorhaben und der Prozess werden auf dem hierfür angelegten Blog Leerstand dokumentiert. Um das Anliegen einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, geht die Leerstandsbeauftragte ferner auf Tournee. Der dort präsentierte Videoreport ‚Büro für Leerstand’ erläutert die notwendige Umsetzung dieses Projektes.