Auswahl ausgeführter Projekte


look at them they are everywhere | Courses of Action | square piece#1 | sunset | Exkulpation

look at them they are everywhere


Fotografische Serie, 2012/2013

Auswahl:




Courses of Action


3-Channel Video-Installation, Ausstellung Plattform11 Zürich, 2011

In einem Buch mit manifest-artigen Bekenntnissen beziehungsweise Absichtserklärungen wird geblättert; ein Würfel wird aus Holzstäben und Seidenpapier gebaut und wieder zerstört; drei Kugeln bewegen und berühren sich unterschiedlich durch verschiedene Antriebe – Das sind die von Silvia Popp auf Video festgehaltenen Versinnbildlichungen für menschliches Tun und Lassen, für das aktive Bewegen und das passive Bewegtwerden. In sich streng systematisch aufgebaut stehen die drei Sequenzen im Dreieck gestaffelt der Betrachterin gegenüber und ergänzen sich gegenseitig zu einem Nachdenken über das philosophische Konzept des freien Willens. Sarah Stocker, Jury Plattform, 2011

square piece#1


Videos, Ausstellung "Ja, nein, vielleicht.“ Kunstmuseum Thurgau, 2009 | Programm/Flyer, Bericht Landbote 4/2009

«Unser Bemühen und unsere Berufung bestehen vornehmlich darin, uns dem Schweigen und der Einsamkeit der Zelle zu widmen. […] Oft zieht dort das Wort Gottes die treue Seele an sich, der Bräutigam verbindet sich mit seiner Braut, Himmlisches wird dem Irdischen, Göttliches dem Menschlichen geeint.» Statuten Kartäuser Orden

sunset


Fotografisches Serie | 2008/2009
Eine Hommage an die idyllischen und romantischen Sonnenuntergänge.

Auswahl:


Exkulpation


Video (1’48’’), in Zusammenarbeit mit Mary Leidescher | Videobeitrag Sportstadion Letzigrund Zürich, 2007

Die Kamera filmt von hoch oben mit lustvollem und distanziertem Blick winzige Menschen, die sich Ameisen ähnlich durch die städtische Miniaturlandschaft bewegen. Das Bild des interessenlosen Wohlgefallens, das Immanuel Kant zur Voraussetzung der ästhetischen Betrachtung postuliert hat, fällt zusammen, als die Kamera plötzlich hinabstürzt, gefolgt von der Filmerin, die schreit. Wer nun folgert, Hochmut komme vor dem Fall, sieht sich getäuscht.